Schloß Guilguiffin
Das Schloß Guilguiffin befindet sich am Ende einer breiten und geräumigen Allee. Er zeigt seine Fassade, seine Rückflügel auf einem Ehrenhof, den ein Gittertor sperrte. Hinter dem Schloß sind herrliche Pferdeställe, in denen es zu dieser Zeit viele Pferde gab.
Früher kam man im Guilguiffin durch eine lange Allee an, die am Rande Wäldchen, die es umgeben, zu einem großen freien Platz in Form einer Wegkreuzung hinführte, und nach der Alleen und Reitwege gemeinsam streben.
Drei Umwallungen mit Pfeilern, die zu Verzierungzweck auf kleine kreisbogenförmige Mauern eingerichtet wurden, sperren den Hof. An der Spitze dieser Pfeiler stellen Feuertöpfe Jagdszenen oder Arabeskenflammen dar.
Die Linienführung der Gärten schlägt noch eine Kombination von Spuren vor, die aus einem ausgezeichneten Werk stammt, das im 19. Jahrhundert von einem konservativen Geist der Gärten aus dem 17. Jahrhundert geschaffen wurde.
Der Ostgarten, der mit mit hohen Mauern gesperrt ist, schlägt Spuren von Substruktionen des ehemaligen Schloßes und Spuren der ehemaligen Alleen eines großen regelmäßigen Garten, die am Ende eines trockenen Sommers erscheinen, und läßt sie interpretieren.
Das Übersichtszeichnen läßt sich in eine geometrische Organisation des Raums und eine Achsensymetrie, die den regelmäßigen Garten des 17. Jahrhunderts angemessen ist.
Das pontische Rhododendron, die an der Mauer gepflanzten alten Apfelbäume, der « Topiari » Formschnitt erinnern an die Epoche, wo man sie im 17. Jahrhundert benutzte. Die Palmen aus Himalaya stammen aus einer neueren Epoche, aus dem 19. Jahrhundert.
In einem südwestlichen Feld erinnert ein altes Taubenhaus mit 640 Nesten, das früher ein adeliger Privileg war, an das Alter des Ortes. Kürzlericher nahm ein im Nebengebäude eingerichteter Bauernhof dem Park seine ganze Klasse, was einst seine Besitzer stolz machte.
Gewisse Alleen waren völlig verschwunden, und wurden durch Unterhölze oder Felder ersetzt.
Der Park war der Wartehof des Viehs vor ihrem Abgang zu den Weiden oder dem Rückgang zu den Ställen geworden. Das dauerte mehrere Jahre und die originale Trasse bestand nach den Stampfen des Viehs nicht weiter.
Das erste Ziel war sie zu trassieren, um davon zu profitieren, die Architektur hervorzuheben. Man sollte dafür neue Alleen durch Wäldchen und Felder wiederstellen, die Stützmauern wiederaufstellen, die Fluchtlinien neu anpflanzen und die Alleen beschottern. Danach begann ein wichtiges Blumenanpflanzenprogramm.
Im Jahre 1987 verschonte der Wirbelsturm, der in der Bretagne herrschte, das Gebiet nicht und zerstörte zwanzig Jahre Bemühungen.
Obwohl Akten abgelegt wurden, und trotz der Entschädigungszusagen der Regierung wird der Staat, der eine Unterstützung von 1,5 Millionen Francs schuldig war, erfüllte seine Verbindlichkeiten nicht.
Nachdem der Staat dennoch die fünf Millionen Schäden bestätigt und seine Entschädigung genehmigt hat, werden die Akten trotz des Einschreitens des damaligen Tourismusministers sofort aufgegeben. Was die Versicherung betrifft, wird sie nur 250 000 Francs als geschädigte Zone zurückzahlen.
Der Besitzer entschied, zum zweiten Mal die Herausforderung anzunehmen, obwohl er bewußt war, daß das Projekt finanziell unausführbar war.
Dieser letzte Versuch wird nicht unnütz sein, denn das Gebiet Guilguiffin wird nach fünf neuen Jahren Bauarbeiten, die völlig von ihm selbst durchgeführt und vom extra dafür eingestellten Personal erledig wurden, wieder entstehen.
Monsieur DAVY zeichnet die dritte Umwallung wieder, die für das Anfangsprojekt geplant war, und gründete die ganze Architekturstruktur wieder, um ihr ihren regelmäßigen Anfangsstil des 17. Jahrhunderts wiederzugeben.
Das Holz wird verschnitten und dann verbrannt, und was nicht ausgenutzt werden kann, wird zur Mülldeponie gebracht.
Dieser neue Umbau und diese Wiedereinrichtung des Parks werden aus den neuen Schäden Nutzen ziehen.
Gewisse Zonen, wo Bäume beschnitten und abgelehnt sind, sind abgerissen, um in einen Park umgebaut zu werden.
Einige Bäume werden gerettet werden, andere neu angepflanzt, den Boden wieder gestellt, nivelliert und wieder angelegt, die Mauern und die Pfeiler wiedergebaut, die Blumenbeete wieder dargestellt und die Blumen und die Blumenbusche wieder angepflanzt.
- 310 Azaleen und 520 Rhododendrons (1995).
- 350 000 Jonquillezwiebeln in 27 Spielarten
- 6400 Hortensien.
Die Vorinventur der « Ausgezeichneten Parke und Gärten des Finistère », die im Jahre 1992 vom Landrat und vom Regionalbüro der Parke und Gärten der Bretagne gemacht wurde, erwähnt in ihrem Bericht mehr als sechzig Spezies, von denen einige weiter unten aufgelistet sind :
Gartenbauöle :
- Hybride Rhododendrons
- Chinesische Azaleen
- Japanische Rosmarinheiden
- Heidekräuter, Schmucklinien
- Japanische Bambus
- Buchsbäume Topiari (aus der klassischen Zeit)
Und die älteren des Parks :
- Gewöhnliche Judasbäume
- Chinesische Wisteria
Dominante Pflanzen :
- Gemeinde Fichte aus Sikta
- Kanadische Pappeln, später in Europa eingeführt
- Kiefern aus Monterey (1930)
- Buchen, Eichen, Kastanien
ANFANG MIT DEM TOURISMUS
Zwischen Landwirtschaft, von der das Gebiet lebte, und Tourismus war die Auswahl nicht einfach, denn eine maßlose Kommerzialisierung konnte katastrophale Konsequenzen auf die ganze Arbeit verursachen, auch wenn die Perspektiven schienen, interessant zu sein. Der Mangel an Rentabilität des Bauernhofs in den letzten Jahren (trotz einer Zucht von Limousin- Rindern an der Spitze der französischen Genetik) wird zum Verkaufen der Viehpacht führen, durch dieses Geld wird man die Einrichtung der Zimmer des Schloßes zu Ende machen und sich für einen höheren Tourismus entscheiden können.
Das Ziel und der Wunsch der heutigen Besitzer sind, an der Freunden dieses Gebiets teilnehmen zu lassen und daran aufzupassen :
- die Echtheit
- den Raum
- den Reiz
- die Ruhe
- den intimen Charakter
zu schützen und zu bevorzugen
Die ersten Gäste kamen im Jahre 1995 an, und heute sind die Zimmer Guilguiffin in den besten französischen und ausländischen Reiseführern wie :
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