Schloß Guilguiffin
Ursprünglich war der Standort ein prähistorischer Lager, von dem zahlreiche Spuren und Gegenstände vor dem Krieg durch den bretonischen Archeologieverein gefunden wurden.
Dann ist ihm ein römischer Lager gefolgt, der gebaut wurde, um in Großbritannien einzufallen.
Im 9. und 10. Jahrhundert verursachte die Ankunft der Normannen verheerende Kriege, und der Standort blieb nicht verschont.
Ein erstes Herrenhaus wurde im Jahre 1010 gebaut.
Der Herzog der Bretagne, der wußte, dass die Halbinsel des Süden Finistère unbewohnt und Eindringen ausgesetzt war, schenkte sie einem seiner Ritter « Guilguiffin », den er in den Barontitel erhebte, und dem er befohl, ihre westliche Flanke zu beschützen, und ihren Boden mit Gewinn zu bewirtschaften.
Im Jahre 1250 wurde der Standort mit Mauern und Türmern befestigt, die einen großen Hof umgibt, um die Bevölkerung der Umgebung, die Opfer häufiger Eindringen von allen möglichen Navigatoren war, und deren Tiere empfangen zu können.
Im Jahre 1683 ließ Ludwig der 14. Vauban die Forts in Brest, Lorient und Camaret bauen. Eine Flotte, die auch am Atlantik eingerichtet war, nahm dieser Schutzfestung Guilguiffin ihre Daseinsberechtigung ein.
Im 18. Jahrhundert schliff der Marquis de Ploeuc, der damalige Herr des Standortes, mit der Zustimmung Ludwig des 15. diese Festung, behautete alle Steine wieder und ließ das heutige Schloß bauen, das der Jagd gewidmet war.
Er wählte dafür den Architekten Nicolas Pochic, der nach Indien und nach China verreist war, und er gefragt wurde, seinen Orientalismus auszudrücken.
Durch die Wallungen mit konzentrischen und dekorativen Pfeilern drückte er sich aus, sie wurden für ihre Form aus Indien und für ihre Anordnung Angkor-Vat so gebaut.
Das Grundstück wurde von den Frauen durch die Familien weitergegeben: « Guilguiffin – Ty Varlem – Ploeuc – Saint Luc – Foy - Davy ».
Der heutige Besitzer, der nur ein Glied in der Kette ist, ist der Hüter der Vergangenheit, die er der nächsten Generation weitergeben muß.
Das Schloß, die Wohnzimmer im Erdgeschoss, das Nebengebäude, die Pfeiler und die Mauer stehen unter Denkmalschutz. Der Standort und er Park auch.
Bei der Französischen Revolution vom Jahre 1789 mußte der Marquis de Ploeuc, der Herr des Standorts, keine Schäden hinnehmen. Er war nämlich der Bevölkerung nahe. Als Kind spielte er mit den Söhnen der Bauer auf dem Land. Er wird später mit ihnen weiterverkehren, und genoss diese Wiedertreffen für großes Trinkgelage.
Eine « lustige » Geschichte geschah am Anfang des 19. Jahrhunderts, als das Schloß vom Graf De Saint Luc besetzt wurde, der zu dieser Zeit um 50 Jahre alt war. Eines Abends kreuzte der Graf seine Frau am Treppenabsatz im ersten Stock, während er die große Treppe hinaufging. Diese fragte ihn, seine eheliche Pflicht zu tun... was der Graf ablehnte. (Die Porträts von seiner Frau zeigten, dass sie nicht sehr attraktiv war.) Sie fing an, zu schreien, dann stritten sich die beiden so sehr, dass Monsieur de Saint Luc seine « alte Hexe », so nannte er sie, durchs Fenster warf.
Nach vielen Schrecken und einigen Frakturen folgte ein Prozess im Gericht von Quimper und der Streitfall kostete dem Graf sehr viel Geld, da er alle Silberwaren von Guilguiffin verkaufen sollte.
Restauration im Jahre 1965, das Schloß ist in einem jämmerlichen Zustand. Im Jahre 1967 fiel das Guilguiffin Charles Foy zu. Aber da er die Instandhaltung nicht übernehmen konnte, gab er es zwei Jahre später an seinen Schwager, Philippe Davy ab.
HOMEPAGE
BESICHTIGUNG Schloss - Zimmer - Park - Erdgeschoss - Geschichte des Schlosses - Geschichte des Parks - Der Park unter Schnee - Virtuelle Besichtigungen 360°
REZEPTIONEN Hochzeiten - Seminare
UNTERKUNFT Blaues Zimmer - Rosa Zimmer - Kapellezimmer - Gelbes Zimmer - Gelbe Suite - Blaue Suite - Cottage Gärtnerhaus - Cottage Guernevez - Tiere
AKTIVITÄTEN Reiten - Wanderungen
LINKEN
KONTAKT Informationennachfrage - Vorreservierung
SITUATION
AUSFLUGZIELE Spaziergänge und Besichtigungen
INFORMATIONEN